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Zur Auflösung des Computerclub Weinböhla e.V.

Wie es begann.
Es war das Jahr 1990 – Vieles passierte.
Die Regeln wurden neu geschrieben.
Einen Verein zu gründen, war kein riesiger Verwaltungsakt.
Also setzten wir uns zusammen und schnell standen der Entschluss und der Name fest: Computerclub Weinböhla e.V. Weinböhla deshalb, weil wir zu dieser Zeit in diesem Ort Räume nutzten.

Warum ein ‚Computerclub‘? Deshalb…
‚Wir‘ – das waren Neugierige, Begeisterte, Lernende, Bastler, Codierer, Anwender, Besitzer von ‚Computern‘ und Optimismus.

Wie funktionieren diese ‚Dinger‘ und wie tun sie genau das, was wir von ihnen wünschen und erwarten?
Diese Fragen waren die Triebfedern, die uns zusammenfinden ließen.
Bald bildete sich ein harter Kern aus jungen Männern. Frauen gehörten auch dazu, manche kurz andere länger.
Die Geräte wurden älter und mit ihnen ihre Benutzer.
Inzwischen waren wir nach Coswig umgezogen. Ein kleiner angemieteter Kellerraum diente uns, wie seit Anbeginn, immer freitags, als Treffpunkt und Standort unserer gewachsenen ‚computertechnischen‘ Ausrüstung.

Das Älterwerden nahm kein Ende. Viele, einstmals blitzblanke Neuanschaffungen wurde ausgemustert und die Anzahl der Vereinsmitglieder schmolz zusammen.

Wie es endete.
An einem Freitag im Spätsommer 2026 viel die Entscheidung, den Verein aufzulösen.
‚Nachwuchs‘ ist nicht zu erwarten. Die Benutzung der ’neuen‘ Technik, die uns über so lange Zeit zusammenhielt ist zum Alltäglichen geworden.

Vielen Dank an alle die dazugehörten und alle die vertrauensvoll bei uns Rat suchten.

Es waren immer schöne Freitage.

Der Computerclub Weinböhla ’90 e. V. (im folgenden einfach unser Club genannt) ist ein recht loser Verband von Leuten, die Freude am und mit dem Personalcomputer haben. Zwar recht lose aber nicht rechtlos – alle Mitglieder haben satzungsgemäß Rechte und Pflichten.

Den Computer sehen wir als persönlichen Rechenknecht – nicht als den PC, den Computer für das Personal. Der Begriff Personalcomputer rührt übrigens aus einer falschen Übertragung der englischen Bezeichnung ins Deutsche.

Diese persönliche Art mit dem Rechner umzugehen, bringt uns Erkenntnisse, Erfolgserlebnisse und das gute Gefühl, dass nicht wir die Knechte der Rechner sind.